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Brings

Brings

www.brings.com

Biographie

Stephan Brings – Bass, Gesang, Kai Engel – Keyboards, Gesang, Peter Brings – Gesang, Gitarre, Harry Alfter – Gitarre, Gesang, Christian Blüm – Schlagzeug, Gesang

Brings steuern unweigerlich auf ihr 20-jähriges Bandjubiläum zu. 2011 ist es endlich soweit. Natürlich wollen es die fünf Musiker dann auch richtig krachen lassen. Das ist man nicht nur all den jungen und alten Fans schuldig, die Brings zu einer unverzichtbaren Macht am Rhein gemacht haben. Am 16. Juli 2011 wollen die Kölner Lokalmatadoren das Rhein Energie Stadion in einen Hexenkessel verwandeln. Aber nicht nur die Vorfreude auf dieses außergewöhnliche Konzertereignis, zu dem sich sicherlich zahlreiche musikalische Gäste auf der Bühne einfinden werden, hat die Jungs in Hochstimmung versetzt. Mit ihrer letzten Single „Halleluja" feierten sie im Frühjahr dieses Jahres den größten Charterfolg ihrer Karriere und untermauerten einmal mehr ihren Ausnahmestatus in der hiesigen Musikszene. Für die anstehende Session will Kölns ultimative Karnevalsrockband natürlich wieder eine ihrer unverwechselbaren Stimmungsraketen zünden und damit zugleich einen Vorgeschmack auf das neue Studioalbum bieten, das im Jubiläumsjahr 2011 erscheinen soll.

Die von den Brüdern Peter und Stephan Brings 1991 gegründete Band kann auf zwei wahrlich bewegte Schaffensdekaden zurückblicken. In ihren frühen Jahren hatten sich Brings durch bodenständige Rocksongs in kölscher Mundart schnell landesweit einen Namen gemacht. Mit „Nur mer zwei" aus ihrem Debütalbum „Zwei Zoote Minsche" (1991) gelang ihnen gleich auf Anhieb ihr erster Hit. Dabei genossen Brings von Anbeginn an auch einen exzellenten Ruf als Live-Band, was fulminante Auftritte bei „Rock am Ring" und „Rockpalast" bestens dokumentierten. Rückblickend sind Brings besonders stolz auf ihre ersten, von Klaus „Major" Heuser produzierten Alben, allen voran „Kasalla" aus dem Jahr 1992, jenem Jahr, in dem Brings sich neben vielen anderen Bands und Musikern aus dem Rheinland in der AG Arsch huh politisch stark gegen Ausländerfeindlichkeit und Rassismus engagierten. Viele Songs von Brings zeichnen sich seit jeher durch Lebensnähe und Lokalkolorit aus, und spiegeln so die Liebe zu ihrer Stadt und dessen Menschenschlag wider. Bis Ende der Neunziger brachte es die Band auf ein halbes dutzend Studioalben, darunter „Hex 'n' Sex" (1993), „Glaube, Liebe, Hoffnung" (1995) und „Knapp" (1999).

Ein weiteres Highlight in der Bandgeschichte, die auch einige prominente Väter aufweist (Musiker Rolly Brings, Gesangslegende Tommy Engel und Politiker Norbert Blüm), war anlässlich ihres zehnjährigen Bandjubiläums im Jahr 2001 das Open-Air-Konzert, das Brings mit zahlreichen prominenten Gästen (Klaus Lage, The King, Purple Schulz) vor 25.000 Zuschauern im Kölner Volksgarten gaben. Im Jahr zuvor hatte die Band mit dem Song „Superjeilezick" einen entscheidenden Coup gelandet. Brings vollzogen einen gelungenen Imagewechsel und brachen in eine neue Ära auf. Dank „Superjeilezick", dem Let Me Entertain You des kölschen Frohsinns, öffneten sich für Brings Tür und Tor in der närrischen Hochburg Köln. Diese zündende Powerpolka ist mit jedem Jahr populärer geworden und gehört mittlerweile weit über den Karneval hinaus zu den beliebtesten Songs Kölscher Mundart überhaupt.

Dann ging es eigentlich Schlag auf Schlag. Kaum eine Karnevalssession in den letzten Jahren ist ohne einen neuen Stimmungshit von Brings ins Land gezogen. „Poppe, Kaate, Danze" (anfänglich noch als Skandalnummer gehandelt, mittlerweile eine der ganz großen Zugnummern der Band), „Su lang mer noch am Lääve sin" oder auch das stets rührseligen Stimmungsaufruhr auslösende „Mama, wir danken dir" sind klingende Beweise, wie gut Brings die Befindlichkeiten und Seelenlagen ihrer Mitmenschen kennen. Einen absolut guten Riecher haben sie auch für originelle Coverversionen entwickelt: „Man müsste noch mal 20 sein" (die Adaption des 50er-Jahre-Hits vom Kölner Urgestein Gerhard Jussenhoven) und dem Zarah-Leander-Evergreen „Nur nicht aus Liebe weinen" haben sie mit Schmackes neues Leben eingehaucht. Dabei verstehen sie es aufs Beste, Zigeunermelodien, Polkas und anderen folkloristischen Zündstoff nahtlos in ihre eigenen Songs einzubauen und mit der Wucht von Rockmusik zu verstärken. „In einem Karnevalsset versuchen wir, in einer halben Stunde die Essenz von einem Konzert wiederzugeben. Wir wollen den Leuten Lust machen, doch mal vorbeizukommen und sich ein richtiges Konzert anzugucken", sagt Peter Brings, der sich mit seinen Mannen mit Leib und Seele in jede Performance reinhängt.

Brings haben noch nie ein Blatt vor den Mund genommen. Dass sie bisweilen mit ihren Songs auch angeeckt sind, hat sie letztendlich nur noch populärer gemacht. Auch wenn Karneval für Brings nicht alles ist, sind sie zu Recht stolz, dass sie ihn mit ihrer Rock'n'Roll-Attitüde ein wenig revolutioniert haben. „Wir sind nicht in den Karneval gegangen, wir sind eigentlich gerufen worden", so Peter Brings. „Der konservative Karneval war eigentlich genau das Richtige für uns. Unsere Lieder funktionieren dort so gut, weil alle die Sprache kennen, aber sie sonst keiner so präsentiert." Heute mag sich bei den Musikern, die für jeden Spaß zu haben sind, die Art ihrer Auftritte geändert haben – durch ihren besonderen Stellenwert im Kölner Karneval sind sie präsenter denn je und erfreuen sich im Fernsehen ebenfalls zunehmender Beliebtheit. Neben ihrem kontinuierlichen sozialen Engagement haben sich Brings zudem mit einigen Sporthymnen wie „Hoch, höher, Haie" (2005) und „FC ist unser Jeföhl" (2008) in der jüngeren Stadtgeschichte verewigt.

Zur Institution geworden ist auch die legendäre Showserie von Brings, die sie inzwischen regelmäßig in der Vorweihnachtszeit veranstalten. In diesem Jahr sind es gleich ein Dutzend Heimspiele im Kölner E-Werk. Bei diesen speziellen Weihnachtskonzerten formt die Band aus immer wieder überraschenden Songarrangements, kongenialen Screenings und zahlreichen Theaterelementen eine phantastische und mitreißende Show, die die Hallenbesucher immer wieder aufs Neue begeistert. In der nun anstehenden dritten Dekade ist für die Karriere von Brings noch viel Luft nach oben, was der letzte Höhenflug in den Charts mit „Halleluja" wunderbar demonstriert hat. Doch jetzt gilt es erst einmal, alles fürs große Jubiläum zu richten. Für ihr nächstes Studioalbum – das Nachfolgewerk von „Rockmusik" (2008) – haben sich die Brüder Peter und Stephan Brings, Harry Alfter, Christian Blüm und Kai Engel jedenfalls besonders viel vorgenommen. Schließlich wollen Brings zum 20-jährigen Bandjubiläum das Beste aus sich herausholen, um ihren Fans weiterhin eine supergeile Zeit zu bieten. Man muss die Feste eben feiern wie sie fallen.

September 2010

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